Es geht um das, was vor fünf Jahren passiert ist.«
»Warum?«, fragte er.
»Weil ich nicht glaube, dass es dein Bruder war – und ich will versuchen, es zu beweisen.«

„A Good Girl’s Guide To Murder“ von Holly Jackson ist eines dieser Bücher, bei denen ich von der ersten Seite an wusste: Das wird spannend. Die Hauptperson der Geschichte ist Pippa Fitz Amobi, genannt Pip, eine sehr kluge und mutige Schülerin, die für ein Schulprojekt einen alten Mordfall aus ihrer Kleinstadt Little Kilton untersucht. Es geht um die für tot erklärte Andie Bell, die angeblich von ihrem festen Freund Sal Singh umgebracht wurde. Für alle ist der Fall klar – außer für Pip. Sie ist sich sicher, dass Sal unschuldig ist und möchte es beweisen. Aber was ist, wenn der wahre Mörder noch in Little Kilton herumläuft? Wie weit wird er gehen, um Pip aufzuhalten? 

Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil von Holly Jackson: Er ist total fesselnd und wahnsinnig spannend, ohne besonders brutal zu sein. Ich konnte das Buch gar nicht weglegen, weil jedes Kapitel neue Hinweise oder Fragen aufwirft. Die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet, vor allem Pip und Ravi, die beiden Hauptfiguren. 


Die Story ist sehr gelungen. Man kann die ganze Zeit miträtseln, Theorien aufstellen und liegt trotzdem immer wieder falsch. Die Auflösung hat mich total überrascht, sie war aber total logisch. Besonders cool fand ich die Abwechslung zwischen der Ich-Perspektive in Pips Notizen, Interviews und Chats und den Teilen aus der dritten Person – das bringt Abwechslung rein und macht das Ganze noch spannender.

Alles in allem ist „A Good Girl’s Guide to to Murder“ eins meiner Lieblingsbücher, weil es sehr spannend, überraschend und ein richtiger Page Turner ist. Ich würde es ab 13 Jahren empfehlen.

von Amalia

Dieser Beitrag entstand im Projekt „Schülerblog“ in der Projektwoche.