Es ist ein verregneter Freitagmorgen, beißend kalter Wind fegt durch die Straßen und macht es nur noch unangenehmer, dort entlangzulaufen. Fröstelnd haste ich durch die Tür zu den WDR Arkaden. Ich sehe meine Klasse in der großen, angenehm hellen und windgeschützten Halle, die meisten sind schon da. Obwohl der Tag mit dem ekelhaften Wetter und der verspäteten Bahn nicht besonders schön angefangen hat, habe ich noch gute Laune. Heute werden wir unsere eigene Sendung aufnehmen!

Nachdem die Frau, die die Sendung mit uns plant und aufnimmt, sich als Alex vorgestellt hat und wir unsere Sachen verstaut haben, setzen wir uns alle auf eine Art Tribüne. Alex und ihre Kollegin Daniela vom WDR stellen uns den Plan für unsere Sendung sowie die einzelnen Rollen vor, die wir heute ausprobieren können. Nachdem sie unsere Fragen beantwortet haben, dürfen wir uns für die Rollen melden, die wir gerne sein würden.

Ich melde mich mit einer Freundin zusammen für die Moderatorin. Wir werden zu einem der Tische geschickt und finden dort ein Heft, worin steht, was wir vorbereiten sollen. Zusätzlich gibt es dort auch noch Tipps und eine Stundenuhr, auf der steht, was wann stattfindet. Auf dem Tisch liegen außerdem ein Tablet zum Recherchieren und Papier und Stifte. Wir fangen damit an, alles aufzuteilen und die Anmoderation und den Schluss zu schreiben. Unsere Klassenkameraden überlegen sich in der Zeit die Themen, über die sie sprechen wollen oder lassen sich von Daniela die Technik erklären.

Dann treffen wir uns auch schon zur ersten Vorbesprechung. Dort besprechen wir, was wir gemacht haben und wie es jetzt weitergeht, außerdem überlegen wir uns einen Namen für die Sendung. Die Vorbesprechung wird von unserem Planer geleitet und bis auf die Leute an der Technik nehmen alle daran teil. Im Anschluss schreiben wir alle unsere Texte und sprechen uns untereinander ab, die ersten Soundchecks werden gemacht. Es ist ziemlich laut, aber man merkt, dass alle sich wirklich Mühe geben. Einige beugen sich konzentriert über ihre Blätter, lesen ihre Texte nochmal durch oder schreiben sie weiter, andere unterhalten sich oder tragen sich gegenseitig ihre Texte vor.

Zunächst müssen wir einen Soundcheck machen. Obwohl es niemanden interessiert, was ich da sage und es wirklich nicht wichtig für die Sendung ist, bin ich ziemlich aufgeregt, als unsere Begleitung uns zusammen mit Daniela zeigt, was wir machen müssen.

Nach einer kurzen Frühstückspause machen wir dann auch schon die Probe für unsere Sendung. Ich bin sehr nervös, als die Musik anfängt, versuche aber, ruhig zu bleiben und mir nichts anmerken zu lassen. Ohne mich zu verhaspeln sage ich meine ersten Sätze, zwar etwas steif, aber eigentlich ziemlich gut. Die Probe klappt ganz okay, es macht Spaß, ins Mikro zu sprechen. Leider gibt es zweimal Verwirrung durch Missverständnisse, die wir danach besprechen. Ich fand es auf jeden Fall sehr schön, dass wir immer applaudiert haben, wenn die Sprecher aus den Kabinen kamen.Nach der Besprechung nehmen wir direkt die die Sendung auf. Es klappt deutlich besser, weniger Leute versprechen sich und es gibt keine Missverständnisse. Außerdem sind wir viel lockerer.

 Vielen Dank an Alex und Daniela (Mitarbeiter*innen des WDR) für die schöne Erfahrung, mir hat der Ausflug sehr gut gefallen und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!

(Die Sendung dürfen wir hier aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht hochladen, aber in meinem Beitrag seht ihr einige Bilder, die während der Vorbereitung und der Aufnahme gemacht wurden:)

Text von Amalia , Bilder von Stephanie

Dieser Beitrag entstand im Projekt „Schülerblog“ in der Projektwoche.