In dem Buch „Train Kids“ von Dirk Reinhardt geht es um fünf Jugendliche, die sich von Guatemala aus durch Mexiko auf den Weg in die USA machen. Ihre Eltern sind in der Hoffnung auf einen guten Job in die USA gegangen, um dort Geld zu verdienen und dann nach ein bis zwei Jahren wieder zu kommen. Doch weil das Geld verdienen doch nicht so leicht ist wie gedacht, brauchen sie viel länger und weil die Kinder ihre Eltern vermissen, machen sie sich, sobald sie alt genug sind, selber auf die Suche nach ihren Eltern. Sie reisen auf Güterzügen durch Mexiko, daher auch der Name „Train Kids“. Die Reise ist jedoch nicht einfach und es lauern viele Gefahren in Mexiko, wie Banditen oder sogar Polizisten, die versuchen sie ausrauben. Sie haben in Mexiko keine Rechte, weil sie illegal dort sind, weswegen sie die Polizisten nicht verklagen können. Außerdem ist das Reisen auf Zügen auch nicht ganz ungefährlich….

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und da es aus der Ich-Perspektive aus der Sicht eines der Jungen auf den Zügen geschrieben ist, kann man sich sehr gut in die Personen hineinversetzten. Es klärt zudem über die Flüchtlingskrise in Mexiko auf und ist somit auch noch weiter bildend. Da es auch um Liebe und schwierige Themen geht, die kleinere Kinder noch nicht verstehen, würde ich das Buch ab 13-14 Jahren empfehlen.

Von Tom